Heute hieß es früh aufstehen, denn eigentlich warteten eine lange Strecke und eine längere Wanderung auf uns. Eigentlich…
Doch erst einmal mussten die Frühaufsteher etwas in den Magen bekommen. Ein kleines Cafe war schnell gefunden (The Good Harvest), und das Frühstück war wieder einmal lecker und mehr als ausreichend. Die Kellnerin war so niedlich, da machte das Zuschauen bei ihrer Arbeit auch so richtig Spaß.
Erster Stop heute war das Visitor Center für den Redwood Nationalpark. Hier wollten wir uns eigentlich die Erlaubnis für das Betreten eines Teilstückes des Parks organisieren, um unsere Wanderung zu den höchsten Bäumen der Welt machen zu können. Doch die nette Rangerin am Schalter machte uns leider einen Strich durch die Rechnung. Die Erlaubnis wird nur noch online erteilt und die nächste freie Erlaubnis wäre erst für den 6. August möglich. Nun ja…
Doch so schnell ließen wir nicht die Köpfe hängen, denn der Redwood Nationalpark hat ja auch so noch viele tolle Sachen zu bieten.
Also nahmen wir wieder Asphalt unter die Reifen und starteten Richtung Süden. Das Wetter meinte es noch nicht so gut mit uns, stellenweise herrschte dichter Nebel und es war noch sehr kühl.
Auf der Nebenstraße der 101 kamen wir durch den Park, einige der großen Redwoods säumten den Weg. Hier machten wir eine kleine Wanderung zu einem interessant anzuschauenden Redwood, der sich wie ein Korkenzieher in die Höhe schraubte.
Weiter ging die Tour mit einigen kürzeren Stopps und einer kurzen Wanderung. Dann wurde wieder Strecke gemacht. In Eureka legten wir nochmal eine Pause ein mit einem Besuch in einer Mall. Da hieß es kurz „Shopping“.
Auf der restlichen Strecke kamen wir auch erst gut voran, doch nachdem wir die 101 verlassen hatten und endlich auf der Traumstraße 1 waren, fing der Spaß an. 22 Meilen durch den Wald, Berg hoch und runter und eine scharfe Kurve folgte auf die andere. Nach überstandener Berg-und-Tal-Fahrt wurde daher erstmal kurz gestoppt und tief durchgeatmet.
Fort Bragg war nun auch schnell erreicht, und wir mussten nun die Löcher in unseren Mägen füllen. Zum Glück ist am Motel gleich ein Restaurant, so dass das Auto stehen bleiben konnte.
Im „Angelina´s“ schmeckte es sehr gut, nur dass die Vorspeisen vergessen worden waren. Na ja, die haben auch als Nachtisch gut geschmeckt.
Die Jugend machte nach dem Abendessen noch den Pool unsicher und wir ließen den Tag ruhig ausklingen.